
Der ringförmig um die Stadt verlaufende Backbone, der als Datenhighway auch die Endpunkte der von der zentralen Kopfstation stadtauswärts laufenden Strecken verbindet, stellt sicher, daß bei einer möglichen Unterbrechung der direkten Strecke zwischen Kopfstation und Teilnehmer die Versorgung erhalten bleibt, da der abgeschnittene Teil dann über die Ringleitung versorgt wird.
Die Angebote des Breitbandkabelnetzes, speziell schnelles Internet können mit Hilfe eines Kabelmodems auch auf den PC gebracht werden. Gleichzeitig dazu kann über das gleiche Modem über zwei Leitungen telefoniert werden. Der digitale Datentransport zum Teilnehmer (Hinkanal) leistet heute schon bis zu 128 Megabit/s, der Datentransport vom Teilnehmer weg (Rückkanal) bis zu 4 Mbit/s.
In sogenannten Clustern werden 500 Haushalte zusammengefaßt. Über Direktleitungen aus Glasfasern sind diese 500 Haushalte mit dem Backbone bzw. der zentralen Kopfstation verbunden. Die Cluster sind vorbereitet auf eine weitere Teilung in 250 oder 125 Haushalte.
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Zur S+K Netzarchitektur gehören die vorbildlichen Festnetzverbindungen in Glas-und Kupferstrukturen zur Übertragung von Daten, Sprache und bewegten Bildern. Technische Grundlage für alle Angebote sind die Glasfaserstrecken und der Backbone (siehe Grafik Datenhighway), die Daten, Bilder und Sprache mit einer Geschwindigkeit von bis zu mehreren Gigabit/s je Glasfaser übertragen können. Das entspricht z.B. bei 2,5 Gbit/s einer Kapazität von mehr als 30.000 gleichzeitig geführten Telefonaten oder der parallelen Übertragung von 400 Videofilmen – jeweils über eine einzige Faser. Jedes Kabel enthält bis zu 300 Fasern.
Da die Glasfaserverkabelung zur Zeit nur bis zum Cluster wirtschaftlich ist, benutzt S+K ein hybrides HFC-Netz. Es besteht aus Glasfaserleitungen im Backbone sowie zu den Clustern, und koaxialer Breitbandkabeln zur Versorgung der Nutzer im Cluster. Die über Glasfaser herangeführten optischen Signale werden für die Teilnehmer auf der letzten Strecke wieder in elektrische Signale verwandelt. Über Breitbandkabel (Kupferkoaxialkabel) und unter Einsatz von Superbreitbandverstärkern mit Rückkanaltechnik werden sie anschließend bis zum Nutzer und zurück geleitet. Alle eingebauten Verstärker und sonstigen Komponenten sind jederzeit zugänglich, nachzurüsten und auswechselbar. Dadurch ist das Netz in hohem Maße betriebssicher und reparaturunanfällig.
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Der Einsatz von Koaxkabeln auf der “letzten Meile” hat sich für die S+K trotz gegenteiliger Prognosen, die früher von Mitbewerbern vertreten wurden, als wirtschaftlich sinnvoll und zweckmäßig erwiesen. Bei allen Anschlüssen ist das Netz auf 862 MHz erweitert worden. Die Netzarchitektur des Grundnetzes ist jedoch von vornherein auf 862 MHz konzipiert.
Der Netzausbau hat zu veränderten Strukturen in der Hausverkabelung geführt. An die Stelle der bisherigen Kabelsteckdose ist der über einen Vollstern versorgte Wohnungsübergabepunkt (WÜP/Multimediadose) getreten, an dem heute schon digitales und analoges TV, Radio, schnelles Internet über Modem, analoge und digitale Videorecorder und auch Telefone angeschlossen werden können. Außerdem erfolgt am WÜP die Identifizierung des Teilnehmeranschlusses.
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600 – 862 MHz
Oberer UHF-Bereich: für analoge, digitale TV-und Hörfunkprogramme und Dienstleistungen wie Internet.
470 – 606 MHz
für analoge,digitale TV-und Hörfunkprogramme
300 – 450 MHz
reserviert für Digital-TV-und Hörfunk. Vorübergehend teilweise von S+K analog genutzt.
85 – 862 MHz
Bereich des Breitbandnetzes für TV.und Hörfunk einschließlich Internetdienste.
5 – 65 MHz
Rückkanal: zur Nutzung von interaktiven Diensten.
S+K Planung
Je hochwertiger der Netzausbau von vornherein geplant wird, um so leistungsstärker und zukunftssicher ist das gesamte Netz.
S+K Ausbau
Das S+K Kabelnetz reicht von 5 bis 862 MHz und ermöglicht die optimale Nutzung aller zukünftigen Dienste und Programme. Der komplette digitale Ausbau wurde im Jahre 2008 beendet.
