Tele-Learning
Tele-Learning ist Unterricht im Fernsehen. Nach Digitalisierung kann über das dann
interaktive S+K CityNetz durch Bild- und Tonübermittlung ein regelrechter
Unterricht stattfinden. Mit speziellen Bildungs- und Weiterbildungsprogrammen
kann jeder sein Wissen erweitern. Ob man Sprachen lernen, sich auf eine
Prüfung vorbereiten oder neue Wissensgebiete erschließen
will, mit Tele-Learning kommt die Welt des Wissens über Kabel auf
den Bildschirm. Interaktiv lassen sich direkte Kontakte über spezialisierte
Anbieter abwickeln.
Lernstoff geht online
WR 2.3.2002: Rund 30% der Deutschen interessieren sich für Lernen mit Computer und
Internet - und es werden täglich mehr. Das zeigt eine repräsentative Emnid-Studie
der Bertelmann-Stiftung und des Deutschen Volkshochschul-Verbandes (DVV)
Bislang bvorzugen dei Deutschen traditionelle Lernformen wie Kurse, Vorträge und
Bücher, berichtet die Stiftung. Die Ergebnisse der Studie belegten aber, dass die
Bedeutung der neuen Lernformen zunehmen. Besonders die jüngere Generation habe die
Vorteile des E-Learnings erkannt: "Jeder zweite der unter 30-Jährigen befürwortet
das Tele-Lernen.
Am liebsten möchten sich laut Studie die Mehrzahl der am E-Learning Interessierten
von zu Hause aus fortbilden und 65% wünschen sich dabei Online-Hilfen sowie
begleitende reale Kursangebote mit persönlicher Betreuung. "Hier sind die
Bildungseinrichtungen gefordert, neue Dienstleistungsprofile zu entwickeln,"
erklärte die DVV Präsitentin Prof. Rita Süssmuth.
Frauen zeigen laut Studie mit 25% bisher noch geringeres Interesse am neuen Lernen
als Männer (33%). Noch interessieren sich nur 15% der befragten Hauptschulabsolventen
ohne Lehrabschluss für Tele-Lernen, während sich von den Befragten mit Abitur
rund 40% interessieren. Die meisten Befragten wünschten sich Angebote zur
beruflichen Fortbildung wie EDV, kaufmännisches Wissen und Sprachen.
Die Studie "Nachfrageanalyse Telelernen in Deutschland" kann bestellt werden
beim DVV-Netzwerk Beruf und Weiterbildung, Hansaallee 150, 60320 Frankfurt,
auch per Fax (069/95626-283) oder E-Mail an passen@t-online.de.
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