Der Einsatz von Koaxkabeln auf der "letzten Meile" hat sich für die S+K trotz gegenteiliger Prognosen, die früher von Mitbewerbern vertreten wurden, als wirtschaftlich sinnvoll und zweckmäßig erwiesen. Er ist der zeitweilig anderenorts erprobten DECT Technologie (Digital Enhaced Cordless Telecommunications) haushoch überlegen, weil diese mit einer Übertragungsrate von nur 9,6 Kbit/s nicht einmal für den weiterentwickelten Fernseh- und Radioempfang geeignet ist.

Bei den Privatkunden, bei denen zunächst noch keine Auslegung des Netzes auf 862 MHz erforderlich war, ist das Netz auf 550 MHz ausgelegt. Die Netzarchitektur des Grundnetzes ist jedoch von vornherein auf 862 MHz konzipiert, so daß je nach Bedarf bei der Ausweitung multimedialer Dienste die Verstärkertechnik angepaßt werden kann.

Der Netzausbau wird mittelfristig auch zu veränderten Strukturen in der Hausverkabelung führen. An die Stelle der bisherigen Kabelsteckdose wird zukünftig der über einen Vollstern versorgte Wohnungsüber-gabepunkt (WÜP) treten, an dem dann TV, Radio, Computer (Online), Videorecorder und auch das Telefon angeschlossen werden können. Außerdem erfolgt am WÜP die Identifizierung des Teilnehmer-anschlusses.

 

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